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Aktuelles aus dem Kreisverband

AWO konferiert rund ums Ehrenamt

Von links: Max Wagmann, Ingrid Simet, Angelika Martin, Mindy Konwitschny und Michael Wüstendörfer.

„Bürgerschaftliches Engagement“ – so lautete der Titel der fünften Sozialkonferenz, die der AWO Bundesverband in Altötting veranstaltete. Neben dem Bundesvorsitzenden Wolfgang Stadler war auch der Landesvorsitzende Professor Dr. Thomas Beyer zu Gast, der unter anderem das Thema „Mitgliederentwicklung in der AWO“ beleuchtete. In fünf Fachforen beschäftigten sich die Teilnehmer mit unterschiedlichen Schwerpunkten rund um das Motto der diesjährigen Sozialkonferenz.

Die Foren und auch die Podiumsdiskussion beleuchteten verschiedene Aspekte der Chancen, Herausforderungen und Handlungsbedarfe im Bürgerschaftlichen Engagement. Frau Prof. Rosenkranz hat den Stand der Forschung und damit neue Entwicklungen im ehrenamtlichen Engagement aufzeigt. Potenzielle Ehrenamtliche suchen meist punktuelles Engagement in Aktionen, Projekten oder Veranstaltungen. Darüber kann langfristig durchaus eine Bindung an eine Organisation erfolgen. Diese Erkenntnis benennt eine neue Herausforderung, der sich die AWO annehmen muss – Strukturen zu schaffen und Raum für alle Engagement-Formen zu bieten. Gleichzeitig gilt es nach wie vor, sich mit der Frage zu befassen, wie die Ortsvereine als demokratische Basis des Verbandes jüngere Ehrenamtliche gewinnen und Mitglieder zukunftsfähig binden können.

In den Fachforen wurden Anregungen gegeben, Projekte vorgestellt und viele Diskussionen geführt. Die Rolle des Ehrenamtes ist in der Freien Wohlfahrtspflege ein sozialstaatlicher Auftrag und die Auseinandersetzung damit ein wichtiger Pfeiler der täglichen Arbeit und der Interessenvertretung in der Gesellschaft.

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