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Aktuelles aus dem Kreisverband

Die AWO auf dem Weg in die Zukunft

Präsidium AWO München-Land

Die stellvertretende Bezirksvorsitzende Ingrid Simet (4 v.l) gratuliert dem neuen Präsidium (v.l.) Florian Spirkl, Ingrid Lenz-Aktas, Max Wagmann, Andreas C. Hofmann, Conny Pfaffinger, Marcel Schaller und Ariane Wißmeier-Unverricht.

Der AWO Kreisverband München-Land e.V. hat ein neues Präsidium. Bei der Kreiskonferenz am 30. April 2016 wurde Max Wagmann mit den Stimmen von 50 der 51 Delegierten aus elf Ortsvereinen wiedergewählt. Ein Ausdruck des Vertrauens, über den Wagmann sich freut: „Dem Aufbruch in die Zukunft steht nichts mehr im Weg.“ Im neuen Präsidium, für die Amtszeit von vier Jahren gewählt, sitzen außerdem Cornelia Pfaffinger aus Unterschleißheim, Ingrid Lenz-Aktas aus Aschheim, Andreas C. Hofmann aus Oberschleißheim und Ariane Wißmeiner-Unverricht aus Ottobrunn. Hofmann ist Nachfolger von Werner Landmann, der bei der geheimen Wahl dem Neubewerber knapp unterlag. Als Revisoren fungieren wie bisher Marcel Schaller und Florian Spirkl. Noch vor der Wahl hatten die Delegierten dem neuen Präsidiumsmodell zugestimmt. Die zukunftsweisende Satzungsänderung sieht vor, dass der Kreisvorstand sich künftig mehr der inhaltlichen Steuerung widmet. Das ehrenamtlich arbeitende Präsidium übernimmt die Aufsicht, vergleichbar dem Aufsichtsrat einer GmbH. Entsprechend den bundesweiten Beschlüssen zur Modernisierung der AWO von 2007 („Magdeburger Beschlüsse“), leitet die Geschäfte künftig ein hauptamtlicher, geschäftsführender Vorstand. Dieser Vorstand, dem ein bis drei Personen angehören sollen, wird vom Präsidium berufen. Der Schritt wurde erforderlich, weil der Etat laufend wächst, erklärt Max Wagmann. Auf dem Vorstand, der in der Haftung stand, sei eine enorme finanzielle Verantwortung gelegen, die es schwierig gemacht habe, neue ehrenamtlich engagierte Vorstände zu finden. Der Rechenschaftsbericht Wagmanns belegt diese rasante Entwicklung der vergangenen vier Jahre. Der AWO Kreisverband hat die Zahl von über 70 Einrichtungen erreicht; laufend kommen neue Aufgabenfelder hinzu wie die Asylsozialarbeit, die Schulbegleitung, die Beherbergungsbetriebe oder Genossenschaften wie die „Hand-in-Hand“ oder die „AWOhnbau“. Und damit wächst auch die Zahl der Mitarbeiter. Ende 2012 zählte der Kreisverband München-Land 254 Mitarbeiter; Ende 2015 waren es 448. Das ist ein Zuwachs von 76 Prozent. Voraussichtlich wird noch in diesem Jahr die Zahl von 500 Mitarbeitern übersprungen.

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