Ein Beispiel für Inklusion: Die Wohnungsnotfallhilfe

Das Inklusions-Team Thomas Birken (l.) und Katharina Wurm im Gespräch mit Stefan Wallner von der AWO Wohnungsnotfallhilfe.

Die AWO steht für eine gerechte und tolerante Gesellschaft und setzt sich für die soziale Teilhabe aller Menschen ein. Diejenigen, die außerhalb oder am Rande der Gesellschaft stehen, sollen die Chancen zu einer besseren Integration erhalten. Das ist das Ziel des Projektes „Inklusion – ein Gewinn für alle“, das der AWO Landesverband Bayern initiiert hat.

Thomas Birken und Katharina Wurm vom AWO Landesverband sammeln derzeit best-practice Beispiele der AWO aus dem Bereichen Arbeit, Bildung, Wohnen und soziales Leben, um sie auf einer Plattform im Internet zu präsentieren und so Impulse zu setzen. Ein Paradebeispiel dafür, wo inklusive Praxis heute schon funktioniert, ist die AWO Wohnungsnotfallhilfe München-Land. Der Erhalt des Wohnraums, für den sie sich einsetzt, ist für die Klienten Voraussetzung, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Die Mitarbeiter glätten die Wogen zwischen Mieter und Vermieter und suchen nach Lösungen, um die Zwangsräumung zu verhindern.

Thomas Birken und Katharina Wurm vom AWO Landesverband informierten sich im Interview mit Stefan Wallner von der AWO Wohnungsnotfallhilfe über das Konzept. Sie unterhielten sich bei ihrem Besuch in der Geschäftsstelle aber auch mit Klienten, die über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Wohnungsnotfallhilfe berichteten.