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Sommerfest im AWO-Kinderhaus in Garching

“Bienvenue”, “Bienvenidos”, “Witamy” – die Begrüßung zum Sommerfest des AWO Kinderhaus in Garching am 26. Juni war beeindruckend international: In insgesamt 8 Sprachen begrüßten die Kindergarten- und Hortkinder Eltern, Geschwister und Gäste zu einer Reise um die Welt. “Es soll ein Fest werden, das die vielen Nationen, die in unserem Haus vertreten sind, widerspiegelt”, wünschte sich Christina Täubert, die im Mai die Kinderhausleitung von Susanne Schroeder übernommen hatte. Zum Auftakt ließen dann auch gleich irische und italienische Tänze die Zuschauer im Garten mit den Füßen wippen, ehe das von den Eltern zusammengestellte Buffet mit ebenso weltgewandten Schmankerln lockte. Vom afrikanischen Schoko-Karamellkuchen bis zu neuseeländischen Keksen, von kroatischen Cevapcici bis zu polnischen Piroggen reichte das Angebot – so mancher füllte seinen Teller gleich mehrmals auf. Aber für eine Weltreise braucht man schließlich auch Energie! Mit eigenem Reisepass ausgestattet, durfte jedes Kind an sieben Kontinenten-Stationen sein Geschick beweisen. Während es den Einreisestempel nach Europa mit einem gezielten Schuss auf die Torwand gab, war für das asiatische Visum Feinmotorik gefragt: Mit Stäbchen mussten Erbsen sortiert werden. Australien belohnte kreative Geister beim Malen nach Aborigine-Tradition und in Afrika ging die Safari auf dem Bobbycar an wilden (Plüsch-)Tieren vorbei. Dazu “antarktisches” Dosenwerfen, Limbo in Südamerika und herrlich bunte Cocktails an der nordamerikanischen Hawaii-Bar – die Reisepässe füllten sich schneller als die Eismaschine die versprochenen Slushies zur Belohnung kühlen konnte. Zum Glück gab es gleich nebenan auf der Terrasse ganz visafreie Abkühlung: Bei tropischen Sommertemperaturen avancierten die Wasserpritzspiele zum heimlichen Highlight.

Einzig auf einen geplanten Programmhöhepunkt mussten die Kinder und ihre Gäste an diesem wunderbaren Sommertag verzichten. Die heißersehnte Rutschbahn für den Garten, die nach vielen Spenden der Eltern und zahlreichen bürokratischen Hürden endlich eröffnet werden sollte, konnte nicht rechtzeitig geliefert werden. Zum Glück war es nur zwei Wochen später soweit: Zusammen mit Handwerker Martin Sondermayer, der mit seinem Team fast unentgeltlich die Grube für die Rutsche ausgehoben und für Drainage und Fallschutz gesorgt hatte, gaben Christina Täubert und Susanne Schroeder “Bahn frei”. Und dass das Warten sich gelohnt hatte, daran ließen die leuchtenden Augen der ersten kleinen Rutschbahntester keinen Zweifel!

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