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Aktuelles aus dem Kreisverband

Start der Initiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“

Übergabe der Starterpakete (v.l): Ingrid Lenz-Aktas, Präsidiums-Mitglied des AWO Kreisverbands München-Land, Astrid Aupperle, Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei Microsoft, Annette Walz, Vorstand AWO Kreisverband München-Land, Annette Ganssmüller-Maluche, stellvertretende Landrätin, Prof. Thomas Beyer, Vorstandsvorsitzender des AWO Landesverbands Bayern, und Thomas Schmidt, Vorstand bei Helliwood media

Die bundesweite Kooperation zwischen dem AWO Bundesverband und der Microsoft Bildungsinitiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ wird nun in Bayern fortgesetzt. In der Geschäftsstelle des AWO Kreisverbandes München-Land wurden heute symbolisch die Starterkits an alle 25 beteiligten AWO Kitas aus Bayern übergeben. Das Schlaumäuse-Programm soll Kinder im Vor- und Grundschulalter besonders aber Kinder mit Fluchterfahrung bei der Sprachentwicklung und beim Deutschlernen unterstützen. Mit dabei waren Kinder der AWO Kitas „Gänseliesl“ in Brunnthal und „Biene Maja“ in Oberschleißheim, die sich beim Spiel mit dem Tablet über die Schulter schauen ließen.

 

Annette Walz, Vorstand des AWO Kreisverbands München-Land, begrüßte die Gäste, unter anderen Ingrid Lenz-Aktas, Präsidiums-Mitglied des AWO Kreisverbands München Land,  und Prof. Thomas Beyer, Vorstandsvorsitzender des AWO Landesverbands Bayern. Er appellierte an die Pädgagog*innen, offen und zugleich kritisch mit den neuen Medien wie zum Beispiel dem „Schlaumäuse-Programm“ umzugehen. Die Entwicklung hin zum Einsatz neuer Medien sogar in den Kitas sei nicht zu bremsen, aber bei der Heranführung von Kindern an Medien sollten die Erzieher „eine Strategie für den richtigen Umgang mit diesem Angebot entwickeln“, so Beyer.

 

Aus Sicht der Jugendhilfe begrüßte die stellvertretende Landrätin Annette Ganssmüller-Maluche, dass private Firmen wie Microsoft sich in der Sprachförderung von Kindern engagieren. Dabei sollte aber nicht außeracht gelassen werden, wo den Medien Grenzen gesetzt seien. Aus fachlicher Sicht sei der Austausch in sprachanregender Situation wie dem Morgenkreis von größter Bedeutung. „Medien können Hilfestellung geben, das Ziel aber sollte sein, das persönliche Gespräch und den Austausch miteinander zu fördern“, sagte Annette Ganssmüller-Maluche.

 

„Neben dem wirtschaftlichen Interesse steht Microsoft zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung“, betonte Astrid Aupperle, Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei Microsoft. Dem Unternehmen sei daran gelegen, Kindern mit der Sprach-Initiative Integration zu ermöglichen. Rückmeldung von den Pädagogen, die ab sofort damit arbeiten, ist erwünscht. Im Anschluss begann die Fortbildung für pädagogische Fachkräfte der Einrichtungen aus ganz Bayern, die ein Starterpaket erhalten haben.

 

Die Arbeiterwohlfahrt ist unter anderem Trägerin von Tageseinrichtungen für Kinder (Kitas) und Einrichtungen der Flüchtlingshilfe, z. B. Wohneinrichtungen/ Flüchtlingsheime. In den letzten Monaten ist die Anzahl von Kindern mit Fluchtgeschichte, die in AWO Einrichtungen betreut werden, deutlich angewachsen.

Kooperation im Bundesland Bayern erstreckt sich auf insgesamt:

  • ca. 450 Tageseinrichtungen für Kinder, in denen
  • ca. 26.000 Kinder betreut werden, davon ca. 20.500 im Schlaumäuse-Alter
  • davon ca. 5.000 Kinder (jedes 4. Kind) mit einem Migrations- oder Fluchthintergrund

Mit der Initiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ unterstützt Microsoft seit 2003 Kitas und Grundschulen bei der frühkindlichen Sprachförderung.

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