Bild fuer Wohnungsnotfallhilfe
Beherbergungsbetriebe


Die Unterbringung im Beherbergungsbetrieb ist zeitlich begrenzt und erfolgt nach dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“. Ziel ist eine Weitervermittlung in dauerhaften Wohnraum. Umfangreiche Unterstützungs- und Beratungsangebote sollen wohnungslose Familien befähigen, zu einer eigenen Wohnung zu kommen.

 

Die Sozialberatung im Beherbergungsbetrieb arbeitet mit einem ganzheitlichen Ansatz. In Zusammenarbeit mit den betroffenen Familien wird versucht, die Ursachen für die Wohnungslosigkeit zu klären und eine Basis für die Anmietung von eigenem Wohnraum zu schaffen. Das setzt Hilfe bei sozialen und finanziellen Problemen wie Schulden, Suchtproblemen, psychischen Erkrankungen oder der Integration ins Arbeitsleben voraus.

 

Die Erzieher im Haus helfen den Familien beim Schulwechsel der Kinder und beraten bei der Schulwahl. Sie sind zur Stelle, wenn Eltern Unterstützung in Erziehungsfragen brauchen und fördern die Eigenverantwortung der Eltern. Sie halten Kontakt mit den Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, tagesbetreuenden Regeleinrichtungen und bieten leistungsfördernde Gruppen- und Einzelangebote. Auch bei Gesundheitsfragen sind sie beratend zur Stelle.